4 Orte abseits der Touristenpfade:
Meine Japan-Geheimtipps 2026

Japan ist immer eine Reise wert! Oder sieben – in meinem Fall. Tendenz steigend. Auf meinen Trips durch Japan habe ich einige wunderschöne Orte besucht, die abseits der üblichen Reiserouten liegen. Auf dieser Seite teile ich die vier weniger bereisten Orte, die den tiefsten Eindruck bei mir hinterlassen haben – damit auch du sie auf deiner Japan-Reise besuchen kannst. Entdecke meine 4 Japan-Geheimtipps für 2026!

Blick auf einen Tempel in Kyoto, der teilweise hinter Bäumen verborgen ist
Wenn du danach suchst, kannst du überall in Japan besondere Orte entdecken.

Inhaltsverzeichnis

Amanohashidate: Seit 400 Jahren besonders.

Blick auf die Himmelsbrücke von Amanohashidate
Die Himmelsbrücke von Amanohashidate
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Über Amanohashidate

Nicht viele Orte können von sich behaupten, dass schon vor 400 Jahren Menschen deren Schönheit lobten. Amanohashidate kann das, denn bereits 1643 schrieb der Dichter Hayashi Gahō eine Liste der drei schönsten Landschaften Japans. Mit dabei: klar – Amanohashidate.

Wenn du Amanohashidate besuchst, verstehst du, wieso. Eine drei Kilometer lange natürliche Sandbank. Von Kiefern gesäumt. Sie verläuft quer durch eine Bucht. Und ist auf beiden Seiten von Bergen umgeben, von wo aus betrachtet sie wie eine Brücke in den Himmel aussieht! Der 400-jährige Hype ist verdient.

Sanagijima: Mehr Katzen als Menschen.

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Über Sanagijima

Warst du schonmal an einem Ort, an dem mehr Katzen leben als Menschen? Die Katzeninsel Sanagijima ist ein solcher Ort. Die menschliche Bevölkerung schrumpft seit Jahrzehnten, während die Zahl der Katzen steigt.

Heute leben etwa 50 Einwohner und 100 Katzen auf Sanagijima. Die Insel ist friedlich, abgelegen und ein ideales Ziel für alle, die dem Trubel der japanischen Großstädte entfliehen, eine Katzeninsel besuchen und deren flauschige Bewohner besser kennenlernen wollen. 

Eine einsame Katze schaut hinter einer Hauswand auf Sanagijima hervor
Eine der Bewohnerinnen von Sanagijima

Osorezan: Der extremste heilige Ort Japans.

Traditioneller Tempel Bodaiji auf dem Osorezan bei bewölktem Wetter
Der Bodaiji-Tempel auf Osorezan an einem Oktobernachmittag
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Über Osorezan

Flauschige Katzen sind nicht so dein Ding? Wie wäre es stattdessen mit einer Nacht auf dem Berg der Angst? Du hast richtig gelesen. Die Rede ist vom Berg Osorezan, einem der drei heiligsten Orte Japans, auf dessen Gipfel der Bodaiji-Tempel liegt.

Die Landschaft von Osorezan gleicht buddhistischen Beschreibungen der Hölle (Jigoku): Schwefel tritt aus Rissen im Boden aus und ein fast unnatürlich blauer See mit giftigem Wasser liegt auf dem Berggipfel.

Deshalb gilt Osorezan als Ort, an dem die Seelen der Verstorbenen unserer Welt am nächsten sind. Wenn du eine Nacht im Bodaiji-Tempel verbringst, kannst du nicht nur die andersweltlich wirkende Landschaft bewundern, sondern auch am nächsten Morgen den Ritualen der Mönche für die Verstorbenen beiwohnen.

Mount Aso: Wilde Schönheit im Herz von Kyushu.

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Über Mount Aso

Mount Aso ist einer der großen, aktiven Vulkane Japans und ein Ort von einzigartiger natürlicher Schönheit. Neben dem beeindruckenden Vulkankrater hat Mount Aso vier weitere Gipfel. Unterhalb der Gipfel ist der Berg von einer endlos wirkenden Graslandschaft geprägt, die je nach Jahreszeit ihre Farbe wechselt.

Auch die gleichnamige Stadt Aso am Fuß des Bergs und das Umland sind eine Reise wert. Wenn du es liebst, zu wandern, wirst du hier voll auf deine Kosten kommen. Da Mount Aso einer meiner absoluten Lieblingsorte in Japan ist, kann ich dir noch viel mehr darüber erzählen. Meinen kompletten Guide und meine besten Wander-Tipps findest du per Klick auf den Button.

Blick auf den Krater von Mount Aso vom höher gelegenen Nakadake
Blick auf den aktiven Vulkankrater von Mount Aso
WO IST DAS?

Alle Geheimtipps auf der Karte

Hier findest du den Überblick zur Lage meiner vier Geheimtipps in Japan. Zwei liegen in der Nähe der beliebtesten Reiserouten, für die anderen zwei musst du die „Golden Route“ verlassen.  

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Nihonestly: Über den Blog und den Autor

Wer steckt hinter dem Japan-Reiseblog Nihonestly?
Mann streichelt ein Reh.

Hi, ich bin Fabian und ich reise gerne. WOW! Überraschend, oder? Außerdem bin ich der Mann hinter Nihonestly, selbstständiger Marketingberater, Teilzeit-DJ und fotografiere gerne, aber nicht immer gut. Japan war für mich Liebe auf den zweiten Blick, dafür dann aber richtig. Auf Nihonestly teile ich persönliche Erfahrungen und Tipps aus meinen Japanreisen. Der Fokus meines Blogs liegt auf den weniger bereisten Gegenden Japans. Für diese weniger bekannten Seiten und Geheimtipps Japans will ich dich begeistern, damit du sie bei deiner nächsten Japanreise vielleicht auch besuchst! 

Nihonestly ist anders als andere Japan-Reiseblogs – dafür gibt es 3 Gründe:

  1. 100% eigene Erfahrungen: Alle Reisetipps auf Nihonestly basieren auf meinen eigenen Erfahrungen in Japan. Wenn ich es nicht selbst erlebt habe, schreibe ich auch nicht drüber. Mein Anspruch ist nicht, dir einen gesamten Überblick über Japan zu geben. Stattdessen möchte ich dir in meinem Blog meine persönliche Perspektive auf Japan vermitteln – indem ich nur über die Orte und Erlebnisse berichte, die meine eigenen Japanreisen besonders gemacht haben. Vielleicht wirst du von ihnen bald genauso begeistert sein wie ich!
  2. Viele Geheimtipps: Sicher wirst du eines Tages auf Nihonestly auch Kyoto-Reisetipps oder Osaka-Geheimtipps finden. Aber der Schwerpunkt liegt immer auf den Orten Japans, die von westlichen Touristen seltener bereist werden. Ein aktiver Vulkan im Herzen einer uralten Graslandschaft, die mit jeder Jahreszeit seine Farbe wechselt. Einer der heiligsten buddhistischen Orte Japans, dessen Name übersetzt „Berg der Furcht“ bedeutet. Eine Kleinstadt in Nordjapan, die mit einer weltberühmten Kunstausstellung erfolgreich gegen Landflucht und Perspektivlosigkeit kontert. Wenn dich solche Orte begeistern und du sie selbst besuchen willst, bist du hier GENAU richtig! 
  3. Touristen-Perspektive: Es gibt verschiedene Perspektiven auf Japan und die dazugehörigen Reisetipps: zum Beispiel von Einheimischen, Expats und Touristen. Nihonestly verkörpert die volle Touristen-Perspektive, da ich selbst bisher immer als Tourist in Japan war und nie länger dort gelebt habe. Das heißt: Auf Nihonestly kriegst du Reisetipps, die du easy in jede 2-, 3- oder 4-wöchige Japanreise einbauen kannst – und praxiserprobte Ratschläge, wie du das am besten machen kannst.

Nihonestly ist der richtige Blog für alle, die auf ihrer Japanreise einen oder zwei besondere Stops machen möchten und Inspiration dafür suchen. Ganz gleich, ob du einen 2-Wochen-Trip von Tokio nach Kyoto und zurück planst oder in 4 Wochen den Großteil Japans abdecken willst – wenn du noch auf der Suche nach einem weiteren Highlight für deine Reiseroute bist, dann bist du auf Nihonestly richtig. Ich hoffe, du findest hier, was du suchst!

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