
Takedao Abandoned Railway Hike: Wandern auf Gleisen
Nur 30 Minuten von Osaka entfernt liegt eine verlassene Bahnstrecke. Heute verläuft ein Wanderweg auf ihr – ein besonderer Abstecher in die Natur von Osaka aus.
2016 erschütterten zwei starke Erdbeben innerhalb weniger Tage die Präfektur Kumamoto im Süden Japans. Auch der aus Kumamoto stammende Eiichiro Oda – berühmt als Erfinder von One Piece – war von der Katastrophe tief betroffen und bot seine Unterstützung beim Wiederaufbau an. So entstand das One Piece Kumamoto Revival Project: Zehn Statuen der One Piece Crew, jede errichtet an einem Ort, der besonders vom Erdbeben getroffen wurde – als Symbol für den Zusammenhalt der Menschen von Kumamoto beim Wiederaufbau, und um den Tourismus in den am stärksten betroffenen Orten zu fördern.
Der Begriff „One Piece Pilgrimage“ ist eine Schöpfung von mir. Bei dieser Pilgerreise auf den Spuren der Strohhut-Crew geht es darum, die Präfektur Kumamoto besser kennenzulernen, mehr über die verheerenden Erdbeben von 2016 und den Wiederaufbau der am stärksten betroffenen Orte zu erfahren sowie die Rolle von Eiichiro Oda und One Piece in diesem Prozess zu erleben.
Kurz gesagt: Bei der One Piece Pilgrimage besuchst du alle zehn Statuen der One Piece-Crew in der Präfektur Kumamoto. So besuchst du einige wirklich sehenswerte Orte, die du sonst vielleicht nie gesehen hättest, verstehst, warum jede Statue genau an dem Ort steht, an dem sie steht (für jede gibt es einen guten Grund!) und hast obendrein die Chance, dir seltene One Piece-Collectibles zu sichern.
Die One Piece Pilgrimage ist ideal für dich, wenn du mindestens eins der folgenden Kriterien erfüllst:
Wenn du alle Statuen besuchen willst, brauchst du unbedingt ein Auto für die One Piece Pilgrimage. Während einige der Strohhut-Statuen gut mit den Öffis erreichbar sind (z.B. Lysop), sind andere mit Bus & Bahn schwer bis unmöglich zu besuchen (z.B. Robin). Darüber hinaus ist vor allem der Weg zwischen manchen Statuen mit Bus & Bahn nahezu unmöglich: Von der Sanji-Statue zur Nami-Statue sind es mit dem Auto zum Beispiel 18 Minuten, aber mit dem Bus 84 Minuten. Wenn du alle zehn Statuen besuchen willst, ist der Mietwagen also unverzichtbar.
Außerdem brauchst du mindestens einen vollen Tag Zeit, wenn du alle zehn Statuen besuchen willst, ohne dich zu hetzen. Wenn du vor hast, dir auch alle zehn Collectibles zu holen, dann gilt das besonders – denn manche davon erhältst du nicht direkt am Ort der Statuen. Für die Collectibles solltest du außerdem unbedingt Bargeld mitnehmen.
Die zehn Statuen der One Piece-Crew wurden an den Orten errichtet, die von den zwei Erdbeben im Jahr 2016 am stärksten betroffen waren. Die One Piece Pilgrimage führt dich quer durch die Präfektur Kumamoto – von der westlichen Küste bis nach Mount Aso im Herzen von Kyushu. Im Folgenden erfährst du mehr über jede der zehn Statuen, ihre Standorte und ihre Geschichten.
Der Kopf der Strohhut-Crew und Piratenkönig-to-be steht in einem kleinen, gemütlichen Park vor dem Regierungsbüro der Präfektur Kumamoto, im Herzen von Kumamoto City. Den Standort kannst du relativ gut mit den Öffis und einem anschließenden Fußweg erreichen.
Als Kapitän der Strohhüte wurde dieser Platz für Ruffys Statue gewählt, um die Bemühungen seiner Crew beim Wiederaufbau von einem zentralen Ort aus symbolisch zu koordinieren – so wie die Regierung der Präfektur es tut.
Wenn du dir das Ruffy-Collectible holen möchtest, musst du ins Untergeschoss (B1F) des Regierungsbüro-Gebäudes. Dort findest du einen Lawson, in dem die Ruffy-Statuen verkauft werden.
Für einen Standort inmitten der Stadt ist die Ruffy-Statue gut platziert: Der umliegende Park ist ein schöner Ort, um eine kurze Weile unter den Bäumen zu entspannen!
Den besten Schwertkämpfer der One Piece-Crew findest du im Park von Ozu City, einer Kleinstadt auf halbem Weg zwischen Kumamoto und Aso. Die Zorro-Statue kannst du gut mit der Bahn erreichen – steige an der Higo-Ozu Station aus und gehe noch 10 Minuten zu Fuß.
Ozu City ist für seine Kendo-Szene bekannt: Die kleine Stadt besitzt viele Dojos und hat landesweit bekannte Athleten hervorgebracht. Die Erdbeben 2016 zerstörten diese Dojos und weitere Teile von Ozu. Zorro steht hier, um die Bewohner von Ozu an ihren Kampfgeist zu erinnern, der für den Wiederaufbau nach dem Erdbeben mehr als hilfreich war.
Du willst das Zorro-Collectible haben? Dann mach dich auf einen Fußweg gefasst, wenn du ohne Auto da bist – denn du kannst es nur an der Ozu Roadside Station kaufen, einem Rastplatz an der Route 57, die durch Ozu führt und der gut 2 km von der Statue entfernt liegt.
Abgesehen von der Statue ist der Park relativ unspektakulär und wahrscheinlich nur ein kurzer Stopp auf deiner Pilgerreise.
Nami findest du am Eingang eines großen, hügeligen Naturgebiets am Rande von Nishihara Village östlich von Kumamoto City. Die Statue der Strohhut-Navigatorin ist relativ schwierig mit den Öffis zu erreichen. Nur der Kumamoto Airport Limousine Bus hält in der Nähe, doch wahrscheinlich schaffst du nicht alle zehn Statuen am gleichen Tag, wenn du hier mit dem Bus hinfährst.
Nishihara Village ist berühmt für den Berg Mount Tawarayama und seine zahlreichen Windräder, mit denen Energie für die Region gewonnen wird. Die Erdbeben von 2016 zerstörten über 80% des Wohnraums in Nishihara Village und viele der Windräder. Die Statue von Nami wurde hier errichtet, da sie in One Piece auch Einfluss auf Wind und Wetter ausüben kann. Mit „Winds of Change“ soll sie zum positiven Wandel nach der Katastrophe beitragen.
Das Nami-Collectible kannst du in einen direkt angrenzenden Touristenshop am Eingang des Parks kaufen. Darüber hinaus ist das Gebiet mit seinen grasigen Hügeln wirklich schön und lädt für eine gemütliche Pause auf deiner Pilgerreise ein – oder sogar eine kurze Wanderung auf die umliegenden Hügel.
Der beste Scharfschütze (und Lügner) der One Piece-Crew trägt viele Namen: Lysop, Usopp, Sogeking. Seine Statue findest du auf dem Vorplatz des Bahnhofs Aso. Lysop ist die Statue, die am einfachsten mit den Öffis erreichbar ist: Sobald du aus dem Zug steigst und den Bahnhof verlässt, siehst du sie. Du kannst sie dort gar nicht verpassen.
Aso und der gleichnamige Berg sind bekannt für sein endloses, saftiges Grasland. Das wurde durch die Erdbeben 2016 sehr in Mitleidenschaft gezogen: Auf Mount Aso taten sich Risse im Boden auf, die auch zehn Jahre später noch sichtbar sind. Lysop soll in Aso die Kraft der Natur mobilisieren, um die verbleibenden Wunden des Erdbebens zu schließen – bei Land und Menschen.
Das Lysop-Collectible bekommst du im Souvenirshop am Bahnhof. Das ist das übernächste Gebäude zur Linken, wenn du den Bahnhof verlässt. Der Bahnhofsplatz von Aso bietet zudem einen schönen Blick auf die Gipfel von Mount Aso. Mein Tipp: Bleib etwas länger in Aso – es ist einer meiner absoluten Lieblingsorte in Japan!
Die Statue von Sanji, Koch der Strohhut-Crew, Simp der höchsten Güteklasse und gelegentlicher Erzfeind Zorros, steht auf einem großen öffentlichen Sportkomplex in Mashiki Town, östlich von Kumamoto. Sanji ist nur schwer mit den Öffis zu erreichen – von Kumamoto Station brauchst du mit dem Bus und zu Fuß eine gute Stunde. Wie bei Nami empfehle ich dir die Anreise per Auto, wenn du alle Statuen an einem Tag besuchen willst.
Die Kumamoto-Erdbeben von 2016 beschädigten in Mashiki Town unter anderem die Kantine der Grund- und Oberschule des Orts so stark, dass sie nicht mehr genutzt werden konnten. Sanji steht für die Rückkehr des warmen, leckeren Schulessens, für die gemeinsamen Momente der Kinder, die damit einhergehen und für deren Zukunft.
Das Sanji-Collectible kannst du im Eingangsbereich des Mashiki City General Gymnasium kaufen, dem großen Gebäude am Rand des Areals. Aber Achtung: Es ist nur von 9 bis 17 Uhr geöffnet!
Der Sportplatz, auf dem Sanji steht, ist ein sehr schöner Ort – eine weite, offene Fläche, auf der Jung und Alt Sport treiben. In der Ferne siehst du die Berge des Aso Caldera aufragen und nicht weit von der Statue entfernt steht ein Seventeen Ice-Automat. Perfekt, um dich an einem warmen Tag abzukühlen und den Moment zu genießen.
Der Schiffsdoktor und definitive Nicht-Tanuki Tony Tony Chopper ist als Statue auf dem Vorplatz des Zoos von Kumamoto City zu finden. Als beliebtes Ausflugsziel ist dieser sehr einfach mit den Öffis zu erreichen.
Als einziges Tier der Crew ist es ziemlich offensichtlich, warum Chopper ausgerechnet hier als Statue verewigt ist. Nach den Erdbeben blieb der Zoo etwa zwei Jahre geschlossen, da viele Gehege zerstört wurden. Chopper steht für die Rückkehr der Tiere und Gäste in den Zoo – und die Rückkehr zur Normalität nach dem Beben.
Das Chopper-Collectible erhältst du im Eingangsbereich des Zoos, dem Gebäude hinter der Statue. Allerdings wurde im Frühling 2025, als ich dort war, schon informiert, dass der Vorrat an Collectibles zur Neige geht und nicht wieder aufgefüllt wird. Ich hoffe, du kriegst noch eins.
Während der Zoo-Vorplatz, auf dem die Chopper-Statue steht, nicht besonders einladend ist, hast du die Gelegenheit, nach dem Besuch der Statue in den Zoo zu gehen. Ich habe ihn nicht besucht, aber mit 4,2/5 Sternen auf Google sieht er ganz solide aus.
Nico Robin, die Wissenschaftlerin der Strohhut-Crew und regelmäßige Gewinnerin des „Meiste Hände“-Awards, wurde in Statuenform auf dem Gelände des Kumamoto Earthquake Museums (KIOKU) verewigt. Sie ist mit Abstand am besten per Auto zu erreichen – von den nächsten Bushaltestellen sind es 2-3 Kilometer Fußweg (one way).
Das KIOKU-Museum wurde nach den verheerenden Erdbeben 2016 gebaut, um an die Katastrophe und ihre Auswirkungen zu erinnern. Als Forscherin der One Piece-Crew ist Robin wie dafür geschaffen, als Symbol an dem Ort zu stehen, an dem die Geschichte der Erdbeben anschaulich gemacht wird.
Während die Robin-Statue auch nach den Öffnungszeiten des Museums zugänglich ist (siehe Foto – ich war etwas spät dran), kriegst du das Collectible nur während der Öffnungszeiten im Museum. Der Besuch lohnt sich allemal: Im KIOKU werden die Erdbeben von 2016 und deren Folgen eindrucksvoll und berührend beleuchtet, durch Exponate und Filme. Außerdem hast du vom Museum eine klasse Aussicht in die angrenzenden Hügel.
Schiffszimmermann, Super-Cyborg und Cola-Junkie: Die Statue von Franky steht auf dem Vorplatz des Bahnhofs von Takamori, südlich von Aso. Während der Standort Franky zu einer der beiden entlegensten Statuen macht (Jinbe ist die andere), heißt das, dass er trotzdem mit dem Zug gut zu erreichen ist. Außerdem steht am Bahnhof von Takamori ein Zugwagon im vollen One Piece-Design.
Takamori wurde durch die Erdbeben komplett vom Eisenbahnnetz der Region abgeschnitten, deshalb wurde dort die Statue von Franky errichtet: Seine handwerklichen Fähigkeiten sollten dazu beitragen, dass diese für Takamori unverzichtbare Verkehrsader schnell wieder repariert wird.
Das Franky-Collectible kannst du an einem Verkaufsschalter im Bahnhofsgebäude kaufen. Der Bahnhof von Takamori ist modern und sehr gut gepflegt – eine schöne Umgebung für die Statue. Bestimmt hat auch Takamori selbst noch einige Sehenswürdigkeiten zu bieten, die ich auf meiner One Piece Pilgrimage aber nicht besucht habe.
Die Statue des Soul King Brook findest du im Dinosaurierpark von Mifune, südöstlich von Kumamoto. Du kannst Brook mit einem lokalen Bus erreichen. Aber da die Statue relativ weit von den anderen entfernt liegt, empfehle ich dir das Auto, wenn du alle zehn an einem Tag besuchen willst.
Warum steht Brook in Mifune? Dort befindet sich das Heisei College of Music, welches 2016 durch die Erdbeben beschädigt wurde. Als Musiker der Strohhüte macht es absolut Sinn, dass Brook deshalb in Mifune zu finden ist. Außerdem steht er auf dem Gelände des lokalen Dinosaurierparks, wo einst urzeitliche Fossilien gefunden wurden. Fossilien – Knochen – Skelett… du verstehst den Zusammenhang.
Das Brook-Collectible ist in einem kleinen Kiosk auf dem Gelände des Dinosaurierparks verfügbar. „Dinosaurierpark“ klingt generell ziemlich großzügig – eigentlich handelt es sich um einen kleinen öffentlichen Park mit Spielplatz und Dinosaurierstatuen, der nicht viel bietet, aber zum kurzen Verweilen einlädt. Generell wirkt es aufgrund der Lage so, als wäre Brook die am seltensten besuchte Statue der zehn.
Und schließlich wäre da noch Jinbe, das neueste Crewmitglied der Strohhüte. Das Beste kommt oft zum Schluss – in diesem Fall stimmt es, denn die Statue von Jinbe ist die am schönsten gelegene. Sie liegt direkt an der Küste von Uto, einem Vorort der Stadt Kumamoto. Wenn dir 20 Minuten Fußweg (one-way) nichts ausmachen, kannst du Jinbe gut mit dem Zug von Kumamoto erreichen.
Der Fischmensch Jinbe steht in Uto, weil der Ort direkt am Meer liegt. Während der Erdbeben 2016 wurde unter anderem das Rathaus von Uto so sehr beschädigt, dass es fast einstürzte. Jinbe soll die Bewohner von Uto symbolisch beim Wiederaufbau unterstützen und untermalt den besonderen Bezug des Ortes zum Meer.
Das Jinbe-Collectible kannst du im Souvenirshop in der Nähe der Statue kaufen (Okagesama Moba). Doch der Standort der Statue hat weit mehr zu bieten: Direkt hinter Jinbe beginnt die Nagabeta Seabed Road – eine asphaltierte Straße, die ins Meer hinein führt und nur bei Ebbe befahrbar ist. Wenn du zum richtigen Zeitpunkt kommst, kannst du auf der Nagabeta Seabed Road einige hundert Meter weit ins Meer hinein wandern, den Krabbenfischern bei der Arbeit zusehen und die Kulisse von Mount Unzen am Horizont bewundern.
Für jede der zehn Statuen der One Piece Crew gibt es ein Collectible, welches das jeweilige Crewmitglied in klein abbildet. Das perfekte Andenken an deine One Piece Pilgrimage – besuche alle zehn Statuen und hol dir alle zehn Collectibles! Es gibt die Figuren jeweils in zwei Versionen: einmal goldfarben, ähnlich wie die großen Statuen, und einmal in bunt. Die Preise variieren etwas zwischen den beiden Varianten. Für die goldenen Figuren zahlst du 2.200 Yen, die bunten kosten mehr und unterschiedlich viel, aber alle unter 3.000 Yen.
Das besondere an diesen One Piece-Collectibles: Jede ist nur am Ort der dazugehörigen Statue verfügbar. Wenn du alle zehn haben willst, musst du dich auf die One Piece Pilgrimage begeben und alle zehn Statuen besichtigen. Die Figuren werden außerdem nicht mehr nachproduziert, was ihre Seltenheit weiter erhöht: Als ich im Frühling 2025 die One Piece Pilgrimage machte, wurde am Kumamoto Zoo bereits informiert, dass die Chopper-Figuren bald ausverkauft seien. Genauso verhielt es sich auch bei den bunten Franky-Collectibles in Takamori.
Wenn du die Collectibles kaufen möchtest, dann solltest du deine Pilgerreise während den üblichen Geschäftszeiten machen, zwischen 9 und 17 Uhr. Die einzige Ausnahme, die mir begegnete, war Franky – der Souvenirshop im Bahnhof Takamori hatte auch um 19 Uhr noch offen. Wenn du nur die Statuen besuchen möchtest, bist du flexibler: Sie stehen alle an öffentlichen Orten und können rund um die Uhr besucht werden.
Hinweis zu Nami und Robin: Sie stehen an Orten (Naturpark bzw. Museum), deren Parkplätze außerhalb der Geschäftszeiten abgesperrt sind. Du kannst dein Auto aber an der Straße parken und sie zu Fuß erreichen. Lass dich im Falle von Robin nicht davon beirren, dass du außerhalb der Geschäftszeiten auf das Museumsgelände musst – auch diese Statue ist öffentlich rund um die Uhr zugänglich.
Du möchtest dich auf die One Piece Pilgrimage begeben und alle zehn Statuen besuchen? Super Entscheidung – das ist eine unvergleichliche Art und Weise, die Präfektur Kumamoto kennenzulernen und einige besondere Orte zu besuchen, die du sonst wahrscheinlich nie sehen würdest. Wenn du alle zehn Statuen an einem Tag besuchen möchtest, brauchst du unbedingt ein Auto. Außerdem ist es wichtig, die Abfolge zu planen, in der du die One Piece-Statuen besuchst. Ich habe die One Piece Pilgrimage im Frühling 2025 per Auto von Aso aus gemacht und meine Route sah aus wie folgt.
Obwohl ich alle zehn One Piece-Statuen an einem Tag besuchte, hing ich noch einen halben zweiten Tag an meine One Piece Pilgrimage dran. Der Grund: Erst während meiner Reise an Tag 1 – an der Jinbe-Statue – beschloss ich, dass ich auch alle Collectibles haben möchte. Zu dem Zeitpunkt hatte ich Lysop, Zorro und Chopper allerdings schon besucht.
Während ich die Chopper-Figur in Kumamoto noch auf dem Rückweg nach Osten kaufte, lag Zorro nicht mehr auf meiner Route und Lysop hätte ich abends bei meiner Ankunft in Aso zu spät erreicht. Darüber hinaus waren die Shops an den Statuen von Brook, Sanji, Nami und Robin bereits geschlossen, als ich an ihren Standorten ankam.
An Tag 1 konnte ich deshalb nur die Collectibles von Jinbe, Ruffy, Chopper und Franky besorgen – und machte mich an Tag 2 nochmal auf, um die anderen zu kaufen. Da die Statuen und Shops teilweise an wirklich besonderen Orten stehen, machte die halbe Extrarunde Spaß. Im Dinosaurierpark von Brooks fand zum Beispiel ein kleiner Wochenmarkt statt und das KIOKU-Museum, auf dessen Gelände die Robin-Statue steht, ist definitiv einen Besuch wert.
Trotzdem würde ich dir empfehlen, dir die Extrarunde zu sparen und die One Piece Pilgrimage an einem Tag zu machen. Wenn du vorausplanst, ist das einfach möglich, auch wenn du alle zehn Collectibles besorgen willst. Entscheide vorab, an welchen Statuen du mehr Zeit verbringen möchtest – meine Empfehlung: Jinbe und die Nagabeta Seabed Road sowie Robin und das KIOKU Earthquake Museum – und fahre etwas früher los als ich, sodass du schon um 9 Uhr an der ersten Statue ankommst. So würde ich es heute auf jeden Fall machen, basierend auf meinen Erfahrungen.
Auf dieser Karte sind die Standorte der Statuen aller zehn Strohhut-Crewmitglieder verzeichnet, damit du sie nicht lange suchen musst und die One Piece Pilgrimage von deinem eigenen Ausgangsort einfach planen kannst.
„Am wichtigsten ist mir, dass die Kinder wieder lachen. Wenn sie lachen, können die Erwachsenen ihr Bestes tun!"
– Auszug aus der Nachricht von Eiichiro Oda nach den Kumamoto-Erdbeben (2016), in der er seine Unterstützung ankündigte. Die Nachricht war der Beginn des One Piece Kumamoto Revival Project.

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Hi, ich bin Fabian und ich reise gerne. WOW! Überraschend, oder? Außerdem bin ich der Mann hinter Nihonestly, selbstständiger Marketingberater, Teilzeit-DJ und fotografiere gerne, aber nicht immer gut. Japan war für mich Liebe auf den zweiten Blick, dafür dann aber richtig. Auf Nihonestly teile ich persönliche Erfahrungen und Tipps aus meinen Japanreisen. Der Fokus meines Blogs liegt auf den weniger bereisten Gegenden Japans. Für diese weniger bekannten Seiten und Geheimtipps Japans will ich dich begeistern, damit du sie bei deiner nächsten Japanreise vielleicht auch besuchst!
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Nihonestly ist der richtige Blog für alle, die auf ihrer Japanreise einen oder zwei besondere Stops machen möchten und Inspiration dafür suchen. Ganz gleich, ob du einen 2-Wochen-Trip von Tokio nach Kyoto und zurück planst oder in 4 Wochen den Großteil Japans abdecken willst – wenn du noch auf der Suche nach einem weiteren Highlight für deine Reiseroute bist, dann bist du auf Nihonestly richtig. Ich hoffe, du findest hier, was du suchst!
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